14.02.2011
Osnabrück. Die Zahl der Werkstattplätze wird von 13 auf 26 verdoppelt. Damit trägt die Kfz-Mehrmarkenwerkstatt Restemeier der großen Nachfrage Rechnung. Das Unternehmen investiert 1,4 Millionen Euro in die Erweiterung, gestern erfolgte der erste Spatenstich.
Die
Entwicklung überraschte auch Geschäftsführer Jochen Bartholomäus:
Innerhalb der vergangenen zehn Jahre verfünffachten sich die
Umsatzzahlen. Im Jahr 2000 war das Unternehmen an die
Carl-Fischer-Straße im Fledder gezogen. Zu diesem Zeitpunkt habe er
nicht damit gerechnet, dass jemals ein Anbau notwendig werden würde,
sagt Bartholomäus. Zwei Möglichkeiten habe man nun gehabt, um weiter effizient arbeiten
zu können: verkleinern oder vergrößern. Die Geschäftsleitung entschied
sich für die zweite Variante, im Juli soll die Erweiterung mit 850
Quadratmeter Fläche abgeschlossen sein, berichtet Geschäftsführerin
Martina Schröder. Neu wird die Waschanlage sein, dazu wird der
Achsmessstand generalüberholt. Eine weitere Neuerung ist die Prüfstraße
für den TÜV. Gerade der Bereich Wartung/Inspektion hat in den
vergangenen Jahren eine immer größere Bedeutung erhalten, sodass
zusätzliche Werkstattplätze notwendig wurden. Das bedeutet außerdem,
dass das Unternehmen weitere Mitarbeiter einstellen wird. v.l.(Geschäftsführerin Martina
Schröder, Geschäftsführer Jochen Bartholomäus und Betriebsleiter
Manfred Sieker, Foto: Gert
Westdörp)
1980 war der Betrieb gegründet worden, seinerzeit hatte man sich auf
Lack und Karosserie konzentriert. Mittlerweile umfasst das
Leistungsspektrum aber auch Wartung/Inspektion, Reifenhandel, Autoglas
und Autovermietung. Bartholomäus vergleicht die Entwicklung in der
Branche mit Ärztehäusern, wo Spezialisten verschiedener Fachrichtungen
und Apotheke unter einem Dach zu finden seien. Ähnlich verhalte es sich
bei Kfz-Werkstätten, die ein umfassendes Angebot vorhalten müssten. Wenn also ein Kunde einen Karosserieschaden an seinem Fahrzeug
beheben lasse, könne bei der Gelegenheit auch gleich der notwendige
Reifenwechsel vorgenommen werden, nennt Bartholomäus als Beispiel. Dazu
hat die Geschäftsleitung aus der Vergangenheit Lehren gezogen: Das neu
erworbene Grundstück bietet die Option für eine neuerliche Erweiterung. Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Autor Henning Müller-Detert, 14.Februar 2011, Link:http://www.noz.de/lokales/51415279/mehr-platz-zum-waschen-warten-und-reparieren
























